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Haushaltserleichterung
für ältere, behinderte
Personen. Aber auch geeignet für Familien, Paare oder junge
Leute, die ihre
erste eigene Wohnung haben An dieser
Stelle möchte ich Tipps geben, wie man seinen Haushalt so in
Schuß hält, so daß
man dies auch als ältere oder leicht behinderte Person noch
selber erledigen
kann. Denn nicht alle können sich eine Putzhilfe aus
finanziellen Gründen
leisten oder wird ihnen nicht mittels Zuschüsse bewilligt.
Auch wenn man
vorüber krank ist, hat man seine liebe Not mit dem Haushalt.
Wenn man denn noch
Freunde oder Familienangehörige hat, die einen
unterstützen, kann man sich
freuen auf diese Hilfen. Daher wenden
sich die nachfolgenden Tipps an die Personengruppen, die alleine leben
und
nicht auf die genannten Möglichkeiten zurückgreifen
können oder keine Hilfen
bekommen. Diese Tipps sind natürlich auch für die
Personen geeignet, die sich
nicht lange mit ihrem Haushalt abgeben wollen. Grund-Ausstattung
wie in meinem eigenen
Haushalt als Beispiel: Swiffer
Staubwedel - bindet sehr gut den Staub gibt es
bei Budni, Rossmann, Walmart. etc. Über
Waschnüsse,
Gallseife, Qick `n Brite, Oranex HT oder Putzsteine findet man mehr
Infos unter REINIGUNGSMITTEL
IM HAUSHALT Die
Organisation des Haushaltes möchte ich
nachfolgend an meinem eigenen Beispiel erklären: Ich selber bin
nicht der übliche Hausfrauentyp und habe mir schon vor Jahren
überlegt, wie ich
mit mini malsten Mitteln, aber bestmöglichen Ergebnis, meinen
Haushalt
erledige. Selber bin ich natürlich jetzt allein lebend, auch
älter geworden und
habe auch eine kleine Behinderung. Meine Wohnung besteht aus 2 Zimmer,
Flur,
Bad und Küche auf 45 qm. Frische Flecken
und andere Haushaltsmalheure jeglicher Art behandle ich sofort, damit
sie nicht
hartnäckig werden. Auch wenn ich mal durch Bastelarbeiten
Schmutz fabriziert
habe, entferne ich diesen gleich. Weiter
gehöre
ich zu den Menschen, die nicht alles herum liegen lassen, sondern
stelle oder
hänge die Sachen dorthin wo der Platz dafür
vorgesehen ist. Ich habe mir dies
schon in jungen Jahren gleich angewöhnt. Dies sollte man auch
versuchen seinem
Partner und den Kinder auch anzugewöhnen, denn
das erspart viel Ärger und
Arbeit. Klappt es beim Partner nicht so, dann sollte man ihm eine so
genannte
Rumpelecke zugestehen, die nicht gleich sichtbar ist. Mein Mann hatte
im
Schlafzimmer einen Sessel/Stuhl, wo er dann seine Arbeits- und
Freizeitklamotten
hinlegte. Ich selber habe auch so eine kleine Rumpelkiste, wo ich Teile
rein
lege, für die ich noch keinen festen Platz habe. Auch eine
Schublade in meinem
großen Schreibtisch entwickelt sich mit der Zeit auch zur
Rumpelkiste, die ich
dann ab und zu mal aufräume, spätestens, wenn ich was
suche. Solche kleine
Rumpelecken oder -kistchen benötigt jeder glaube
ich. Kindern kann man
das Aufräumen lehren und auch erleichtern, in dem man ihnen
auch so eine so
genannte Rumpelkiste einrichtet, in die sie erstmal alles rein tun
können, was
nicht seinen Platz in Schränken oder Regalen findet. Haushaltsreinigungsarbeiten
in bestimmten
Zeitabständen: Nach
Bedarf: De Holzmöbel
anschauen und wenn es nötig ist mit der gewünschten
Möbelpolitur behandeln. Hier eignen sich Tücher aus
alten Bettlaken sehr gut. 1
x im Monat: Fenster putzen, wenn
man es noch selber kann, sonst erfragen
unter Angabe der Fensteranzahl, was diese Arbeit im Auftrag kostet. Ich
selber habe
nur Scheibengardinen an den Fenstern angebracht, die ich selber
abnahmen kann
ohne Leiter und kann meine Fenster selber putzen, entweder mit zwei
Mikrofasertüchern ( 1. Tuch für die grobe Entfernung
des Schmutzes, das 2.Tuch
zum nachreinigen ) oder die Variante mit Glasreiniger. ( Groben Schmutz
mit
einem sehr feuchten Tuch entfernen und dann mit einem sauberen
Geschirrtuch und
Glasreiniger nachpolieren ). Ich habe auch Fensterputzgeschirr zum
Einwaschen
und Abzieher zur Verfügung, was auch sehr schnell geht damit.
Die Rahmen kann
man mit Mikrofasertüchern abwischen. 1
x die Woche: Die Flächen
der Schränke in Küche und mit Glasreiniger oder den
Mikrofasertüchern abwischen. Der
Kühlschrank sollte mit einen in Essigwasser getauchten Tuch
ausgewischt werden. TV-Bildschirme,
PC-Monitore, Spiegel, oder Glastüren und Tische
mit einem Mikrofasertuch abreiben, da vor allem bei Rauchern sich
schnell ein
Belag absetzt, der sonst das Bild eintrübt. aber auch ein
Geschirrtuch mit
Glasreiniger kann hier zum Einsatz kommen. Nirostaspülen,
Wasserhähne schön glänzend polieren mit
Putzstein,
den es in einem Töpfchen mit einem speziellen Schwamm gibt.
Damit reibt man die
Flächen etc gründlich ein und spült dann
nach und alles glänzt wieder. Es gibt
auch Spontex-Schwämme mit einer grauen Seite. Da braucht man
nur etwas Spüli
verwenden und hat den gleichen Effekt. Kalkablagerungen
verhindern im Bad kann man mit ganz billigem
Haarshampoo. Damit alle blanken Teile wie Duschkopf,
Wasserhähne und
Duschstange, Kacheln, Duschabtrennungen gründlich
einschäumen ( am besten
gleich nach dem Baden oder Duschen ) und danach einfach
abspülen. Das ist
billiger als die käuflichen Badreiniger. 1 bis 2 x die Woche
Staub wischen, durchsaugen, Bad und Küche
durchwischen. Täglich: Sollte mindest der
Abwasch erledigt werden und der Herd (
Ceranfeld oder Kochplatten ) gereinigt werden. Ich selber wasche immer
gleich
alles ab und lege es zum trocknen auf ein Abtropfgitter. Angebrannte
Töpfe sofort mit etwas Wasser und einer Tüte
Backpulver
einweichen oder man kocht den Topf mit etwas Essig, Waschpulver und
wenig
Wasser kurz aus und läßt dies Mischung etwas
nachwirken. Thermoskannen auch ab
und zu mal mit Backpulver einweichen und
dann auswaschen. Kaffeemaschine ab und
zu mal mit einer Essiglösung durchspülen
vielmehr durchlaufen lassen und mit klarem Wasser nochmals durchlaufen
lassen. Toilette
täglich durchbürsten mit Reiniger der Wahl ( meisten
reicht der übliche Haushaltsreiniger ) und alles abwischen. So
können sich gar nicht
erst Ränder bilden. Sollte es doch zu Kalkrändern
kommen, die mit
Essig/Backpulver oder Klorix/Domestos einweichen und
ausbürsten. So benötige
ich mit einem Minimum an Zeitaufwand ( ca 30 - 45
Minuten ) täglich für den Haushalt. Für
jeder weitere Person kann man ca. 15
Minuten mehr dazurechnen. Wäschpflege Natürlich
gehört auch die Wäschepflege mit zum Haushalt. Hier
verfahre ich persönlich so,
daß ich, wenn ich eine Maschine Buntwäsche zusammen
habe, diese gleich
gewaschen wird. Weiter verfahre ich auch so, wenn ich genügend
Weißwäsche wie
Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche
zusammen habe. Natürlich kann man auch
sich einen Tag in der Woche ausgucken. Dies hängt aber auch
damit zusammen,
welche Trocknungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ich selber habe
einen
E-Trockner, einmal weil meine Weißwäsche
schön flauschig weich wird ohne Lenor
und ich auch keine Wäschespinne in meiner Wohnung herumstehen
haben will.
Pullover, bügelfreie und empfindliche Teile hänge ich
auf Bügel ins Badezimmer
zum trocknen. Zur
Fleckenbehandlung bei farbiger Wäsche verwende ich Gallseife
oder Quick`n Brite
und für Weißwäsche eine Mischung aus 1 Teil
Wasser und 1 Teil KlorixTDomestos
in einer Sprühflasche, mit der ich Flecken direkt
besprühen kann und zusehen
kann wie diese verschwinden und dann sofort das
Wäschestück ausspülen und in
die Waschmaschine damit. Weitere
hilfreiche sehr gute Tipps gibt es
unter: http://www.putzen.de/index.html Die Autoren der
o.g. Website Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekele habe
unter dem Titel Frag
Muttidas passende Buch zur ihrer Website herausgegeben. Vom Inhalt her
gibt es
sinnvolle Ergänzungen, wie man sich als Haushaltsneuling der
Thematik aktiv
heranmachen kann mit vielen kleinen wertvollen und auch
humoristischen
Tipps. Bernhard und Hans-Jörg führen ihren Lehrling
Ingo systematisch an die Bewältigung
des Haushaltes heran. Es gibt alles von der ersten Wohnung ( Anmietung
) über
das Renovieren, Putzen, Waschen, Bügeln, Einkaufsorganisation
Kochunterricht
eben alles was zu einem Haushalt so gehört. Dies alles sehr
humorvoll und
leicht nachvollziehbar beschrieben. Auch die Bewertung der Tipps bringt
noch so
einiges zutage. Diese Buch ist ein Muß für jeden
Haushaltsneulinge. Bianka Bleier
und Birgit Schilling haben ein Haushalts-Survival-Buch mit dem Titel
Besser
einfach - einfach besser herausgebracht. Am Anfang beschreiben
wie sie
sich mit ihren Haushalten plagten und immer frustrierter wurden, aber
dann kam
die Wandlung. Sie beschreiben, wie sie mit ungewöhnlichen aber
einfachen
Möglichkeiten einen Haushalt lerne effektiv zu
führen, ohne das die Familie
darunter leiden muß und Frau wieder mehr Zeit für
andere Sachen wie Arbeit oder
Freizeit hat. In lockerer Form, aber sehr strukturiert, stellen sie
Schritt für
Schritt die Umstellung zu Vereinfachung der Haushaltsführung
dar. Es ist nicht
nur gut zu lesen, sondern auch als Nachschlagewerk besten zu
gebrauchen. Selbst
absolute Hausfrauenprofis, wie oben zu lesen, können noch von
diesem Buch
profitieren. Bestellt
werden können diese Bücher über unsere Bücherecke Auch die Ordnung in
den
Papieren gehört auch zu Führung eines Haushaltes. Eingehende
Post öffnen und durchsehen und in einen Ablagekorb legen. Für die
wichtigsten Sachen rundum die Wohnung richte ich einen Ordner
für Mietsachen,
Strom, Wasser, Telefon, Internetanschluß, Mitgliedschaften,
Einkommensbelegen
und Verträgen dazu. Reicht ein Ordner
nicht aus, dann kann man dieses auch in getrennte Ordner anlegen. Quittungen und
Bankauszüge einen extra Ordner anlegen. Einen Ordner
für Betriebsanleitungen und Garantiebelegen der
Geräte, die im Haushalt
betrieben werden, einrichten. Einen weiteren
Ordner für Arbeitszeugnisse und weiteren wichtigen Dokumenten,
wie evtl.
Krankenberichten etc. Diese Ordner
sollten alle zusammen an einem Ort stehen. Wem diese
Arbeit Papiere in einen Ordner abzuheften zu lästig ist, der
kann sich auch mit
geeigneten Kästen behelfen, die von vorne beschriftet werden
und dort
kommen die jeweiligen Papiere hinein Wie gesagt, das
sind nur Vorschläge, um das Papierchaos zu bändigen. Ordner oder
Kästen sollten ein mal im Jahr durchgesehen werden und von
entbehrlichen Schriftstücken
in einen Kasten ausgelagert werden wegen der Aufbewahrungsfristen. Aus
dem
Kasten für Altpapiere nehme ich alle Papiere heraus die
älter als 10 Jahre
sind, dann liege ich immer in den gesetzlichen und empfohlenen Vorgaben
der
Aufbewahrungspflicht. Für
Geschäftsunterlagen gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen: http://www.hk24.de/HK24/HK24/produktmarken/recht_und_fair_play/steuerrecht/abgabenordnung/aufbewahrungsfristen.jsp
http://www.llk-steuer.de/llk2_os/bautzen/menu_aktuelles/neuigkeiten/05_01_2006_ID85.htm Privatpersonen
sollten Anschaffungsbelege mindesten drei Jahre aufheben Mindesten wie
die
Garantiezeit bei Geräten läuft. Kontoauszüge
und Quittungen generell aufheben,
da man vielleicht mal was nachweisen muß: Privatpersonen
müssen Handwerkerrechnungen zwei Jahre aufbewahren ist
gesetzliche Pflicht. http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/bauen_wohnen/geld_recht/4_rechnungen_aufbewahren.jsp Empfehlungen
für Aufbewahrungsfristen bei Privatpersonen http://www.buerokompetenz.de/buerotechnik/2837_2847.php Haushaltstipps jeder Art |