An
dieser Stelle wird über Neuerungen berichtet:
21.09.2006 Nettoeinkommen - wie hoch, um von ALG II weg zu kommen.
19.09.2006
58er Regelung
und Urteil
wegen Mehrbedarf bei Diabetis
08.09.2006 Eingliederungsvereinbarung
14.08.2006 Sammlung
von Urteilen in Sachen ALG II zwei ins Netz gestellt
02.06.2006 Änderungen zu Hartz IV
12.05 2006 SGB II -Optimierungsgesetz
09.04.2006 Notruftelefon
24.03.2006
Für
ältere Arbeitslose
17.02.2006
Kürzung
junge Erwachsene, Angleichung, Verminderte Rentzahllung,
ICH-AGs und 58er Regellung
01.01.2006 Wassergeldpauschale
2005
Hier eine
Tabelle
für ALG II Tagessätze zum Leben gerechnet
19.09.2006
58er Regelung nach oben
Unter dem genannten Link sind Vor- und Nachteile der 58er Regelung
beschriben und was zu beachten ist.
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/536596984207ee602.php
Urteil
wegen Mehrbedarf bei Diabetis nach oben
Das Dresdner Sozialgericht (Sozialgericht
Dresden:
Aktenzeichen: S 23 AS 1372/06 ER). vertritt in Ihrem Urteil die
Ansicht, das Diabetiker als ALG II Empfänger kein Mehrbedarf
zusteht, da die Ernährung nur gesunde Mischkost vorsieht.
Das ist zwar nach neusten ernährungstechnischen
Grundsätzen
in der Diabetis-Forschung richtig, aber ist mit den
errechneten
Anteil vom Regelsatz für Lebensmittet nicht ausreichen zu
realisieren.
http://www.hartz-iv-antrag.de/hartz-iv-news/2006-09-05-kein-mehrbedarf-fuer-ernaehrung-bei-diabetes/
14.08.2006
Das Gericht in
Berlin hat eine Sammlung von Urteilen
in Sachen ALG II zwei ins Netz gestellt für Interessierte
nach oben
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/sg/themensuche.html
02.06.2006
Änderungen zu Hartz
IV nach oben
Wichtigste Änderungen bei Hartz IV , die zum Januar 2007
wirksam werden.
http://www.hartz-iv-antrag.de/de/informationen/alg_ii/aktuelle_aenderungen.html
Bundestag verabschiedet Verschärfungen bei
ALG II
http://www.mittelbayerische.de/SID_733abd76cd51d1f0f0fcef2e22794687/nachrichten/politik/afp
_politik/meldung.shtml?rubrik=afp&id=246425
Bundestag
verschärft Regeln für ALG II
http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/402915.html
Was sich bei Hartz
IV ändert
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,1087158/SH/0
/depot/0/was-sich-bei-hartz-iv-%E4ndert.html
So
kann man auch diejenigen, die mit ihren Jobs kaum in der Lage sind
zu überleben,
schön
gegen Hartz IV- Menschen aufhetzen. ...
http://blogg.zeit.de/hartz/eintrag.php?id=122
12.05 2006
SGB II
-Optimierungsgesetz nach oben
Seit
Tagen wird über das neue SGB
II -Optimierungsgesetz
geschrieben und gesprochen. In Berlin ist man sehr bedacht diese auch
durchzubringen, damit es dann zum 1. August diesen Jahres auch wirksam
wird.
Hier
nur einige Neuerungen in Stichworten:
Beweisumkehrlast
zu Lasten der Antragsteller von ALG II was die Bedarfsgemeinschaft
betrifft. Jetzt müssen die Antragstellen beweisen,
daß sie nicht in einer Bedarfsgemeinschaft leben.
Verschärfte
Kontrollen bei Verdachtsmomenten.
Datenabglich
Europaweite wegen verstecketer Vermögenswerte.
Überprüfung
der Kraftfahrzeuge wegen Angemessenheit über die
zuständigen Zulassungsstellen.
Lehnt
man zwei Angebote innerhalb von 12 Monaten an Arbeit, Training,
Umschulung oder 1-Eurojob ab, gibt es 60 % Kürzung der
Bezüge. Das kann sogar zu Kürzungen der
Unterkunftskosten führen.
Grundlegende Infos
zum SGB Optimierungsgesetz
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/sgb2opti.html
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2006/optimierungsgesetz.html
Der
Staat will alles wissen ( SGB Optmierungsgesetz )
http://www.taz.de/pt/2006/05/04/a0133.1/text
Mehr
dazu unter Presselinks
zu Hartz IV
09.04.2006
Notruftelefon
wegen Zwangumzügen nach oben
Das Erwerbslosenforum Deutschland
(EFD) hat ein Notruf-Telefon fuer ALG-II-Empfaenger eingerichtet,
die von einem Zwangsumzug bedroht sind. Der Notruf ist bundesweit unter
0228/2 49 55 94 erreichbar, in Berlin auch unter der kostenfreien
Nummer 0800/27 27 27 8 (nur Festnetz). Das EFD rechnet mit 300.000 bis
500.000 "stillen" oder "offenen" Zwangsumzuegen, die bevorstehen,
sollte es nicht gelingen, Bundesregierung, Laender und Kommunen sowie
die Bundesagentur fuer Arbeit zu einer Revision ihrer "sozialen
Enteignungspolitik" zu veranlassen. "Es geht nicht um Geld, sondern um
ein neues Kapitel sozialer Zurichtung und Disziplinierung", teilt das
EFD mit. Wer fuer Nahrung und Getraenke taeglich nur noch 4,23 Euro
zubillige, vertreibe auch Menschen aus ihren Wohnungen, wenn sie 50
Euro ueber den Mietobergrenzen liegen. Gerade weil die Zwangsumzuege
individuell und von der Oeffentlichkeit unbemerkt verhaengt werden, sei
ein Aufschrei dringlich.
Martin Behrsing, Sprecher des EFD, weiss aus der Beratungspraxis:
"Viele Kommunen und Staedte setzen Angemessenheitskriterien, die fuer
den Wohnungsmarkt voellig unrealistisch sind. Wenn etrwa die Stadt Bonn
ALG II-Empfaengern raet, sie sollten in die umliegenden Landkreise
Rhein-Erft oder Rhein-Sieg umziehe, ist dies fuer uns auch ein Zeichen,
dass einige Staedte ihre Arbeitslosengeld-II-Empfaenger nur einfach los
werden wollen."
(Diesen
Beitrag hat uns Zaubermaus aus dem Forum geschickt - vielen Dank
für diese wichtige Info)
Bitte
auch die neue Rubrik Presselinks
zu Hartz IV beachten.
24.03.2006
Für
ältere
Arbeitslose nach oben
Heute ist das Thema
ältere Langzeitarbeitslose mit Anregungen.
alg50plus
17.03.2006
Bei meinen Streifzügen durch Netz
habe ich einiges zum Thema ALG II und Hartz IV
gefunden und es wird laufend ergänzt.
alghartzpresse
17.02.2006
Kürzung
junge
Erwachsene, Angleichung, Verminderte Rentzahllung, ICH-AGs
und 58er Regellung nach oben
Die
Entscheidung der
Kürzung für junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahren,
die
bei
Ihren Elten leben von 345 auf 276 Euro und die Verpflichtung,
daß
sie bei ihren Eltern leben müssen ist durch den Bundestag.
Ausnahmen sind die jungen Personen, die bereits in eigenen Wohnung
leben mit heutigen Stichtag, aus beruflichen Gründen oder
sozialen
Schwierigkeiten nicht bei ihren Eltern Leben können. Dies
muß aber per Antrag bei der zuständigen Agentur
begründet werden. Dann gibt es keine Kürzung und die
Wohnung
wird auch bezahlt. Jetz muß das Ganz noch durch den Bundesrat
Anfang März.
Auch die
Angleichung vom
ALG II von West und Ost ist somit auch durch. Die Bezieher
von
ALG II in den ostdeutsche Bundesländern erhalten nun auch
345,--
Eur monatlich ab Juli 2006.
Auch die
Rentenzahlungen für Langzeitarbeitslose von 78 Euro auf 40
Euro monatlich soll gekürzt werden zu Beginn 2007.
Der
Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) nur noch mit
Tragfähigkeitsbescheinungen und nur bei Bezug von ALG I
möglich, wird nur noch bis zum 31. Juni 2006
verlängert.
58er-Regel für Arbeitslose über 58 können
"Arbeitslosengeld unter erleichterten Voraussetzungen" beziehen. Mehr
dazu unter dem Spiegel-Glossar.
01.01.2006
Wassergeldpauschale
nach oben
Seit 01.Januar 2006 gibt es
dass Wassergeld pauschal berechnet.
Alleinstehende erhalten
monatlich 17,-- Euro. Für Angehörige kommen jeweils
15,-- Euro dazu. Das gilt für Hambvurg. Wie die Sätze
für die anderen Bundesländer aussehen oder ob das
einheitlich geregelt ist, muß ich noch klären
Durch
die Pauschalierung soll die Eigenverantwortung zu einem
wirtschaftlichem Verhalten gefördert werden.
d.
h. :
verbraucht
man zuviel, muß man die Nachzahlungen selber leisten. Bekommt
man was zurück, gehört einem die Erstattung ohne
Abzüge.
Laut
der Hamburger Arge sollen die ermittelten Verbrauchswerte kostendeckend
sein.
Die
Wasserwerke Hamburg legen pro Tag und Kopf einen Verbruch von 116 Liter
zugrunde.
Monatsverbrauch
maximal in Kubimmetern:
1
Person
3,698 m"
2 Personen
7,384 m"
3 Personen
11,07 m"
4 Personen
14,756 m"
5 Personen
18,422 m "
Jede weitere Person
3,686 m"
Hier
weitere Infos zur Berechnung von Wasserverbrauch
Hier eine
Tabelle
für ALG II Tagessätze zum Leben
gerechnet nach oben
|
egelbedarf
für West
|
|
Pro
alleinst. Person/Tag 345,00 |
Ehepartner/
Lebenspartner 311,00
|
Kind
bis 14 Jahre 207,00 |
Kind
bis 14-18 Jahre 276,00 |
Kind
über 18
Jahre 345,00 |
|
Regelbedarf
für Ost
|
|
Pro
alleinst. Person/Tag 331,00 |
Ehepartner/
Lebenspartner 298,00
|
Kind
bis 14 Jahre 199,00 |
Kind
bis 14-18 Jahre 265,00 |
Kind
über 18
Jahre 331,00 |
| Nahrung,
Getränke, Tabak |
38% |
4,37 /
4,19 |
3,94 /3,77 |
2,62
/ 2,51 |
3,50
/ 3,35
|
3,94 /
3,77 |
| Bekleidung,
Schuhe |
10% |
1,15 /
1,10 |
1,04 /
0,99 |
0,69
/ 0,66 |
0,92
/ 0,88 |
1,04 /
0,99 |
| Wohnung,
Wasser,Strom |
8% |
0,92 /
0,88 |
0,83 /
0,79 |
0,55
/ 0,53 |
0,74
/ 0,70 |
0,83 /
0,79 |
| Möbel,
Apparate, Haushaltsgeräte |
8% |
0,92 /
0,88 |
0,83 /
0,79 |
0,55
/ 0,53 |
0,74
/ 0,70 |
0,83 /
0,79 |
| Gesundheitspflege |
4% |
0,46 /
0,44 |
0,41/ 0,40 |
0,28
/ 0,26 |
0,37
/ 0,35 |
0,41/ 0,40 |
| Verkehr |
6% |
0,69 /
0,66 |
0,62 / 0,60 |
0,41
/ 0,39 |
0,55
/ 0,52 |
0,62 / 0,60 |
| Telefon, Fax |
6% |
0,69 /
0,66 |
0,62 / 0,60 |
0,41
/ 0,39 |
0,55
/ 0,52 |
0,62 / 0,60 |
| Freizeit,
Kultur |
11% |
1,27 /
1,21 |
1,14 / 1,09 |
0,76
/ 0,72 |
1,01
/ 0,97 |
1,14 / 1,09 |
| Beherbergung,
Gaststätte |
3% |
0,35 /
0,33 |
0,31 / 0,30 |
0,20
/ 0,19 |
0,28
/ 0,26 |
0,31 / 0,30 |
| Sonstiges und
Dienstleistungen |
6% |
0,69 /
0,66 |
0,62 / 0,60 |
0,41
/ 0,40 |
0,55
/ 0,53 |
0,62 / 0,60 |
| Gesamt |
100% |
11,5 / 11,03 |
10,36 /9,93 |
6,90 /
6,63
|
9,20 / 8,83 |
10,36 / 9,93 |
| Blau
= West / Orange = Ost , (Berlin gesamt) = West |
Dies
Tabelle habe ich auf meinen Streifzügen gefunden, leider
weiß ich nicht mehr den Urheber. Sollte dies erkannt werden,
bitte ich um Mitteilung und wenn es geht um nachträgliche
Genhmigung zur Veröffentlichung, damit ich den Link darunter
setzen kann.
Wenn
man sich die ermittelten Werte anschaut, ist dies ganz
schön an der Realität vorbei.
Die
nachfolgend ermittelten Realwerte sind Durchschnittwerte, die ich aus
dem Bekanntenkreis zusamengetragen habe und gelten für
einen gesunden Singelhaushalt.
Ausgabenart
|
|
Monatsbedarf |
Tagfesbedarf |
| Ernährung etc. |
128,51 |
4,28 |
| Strom+Warmwasser |
52,00 |
1,73 |
| Fahrkarte |
|
23,40 |
0,78 |
| Telefon/Kontoführungsgebühren |
|
50,00 |
1,67 |
| Freizeit/Urlaub |
|
26,00 |
0,87 |
| Gesundheit+Pflege |
30,00 |
1,00 |
| Kleidung |
|
10,00 |
0,33 |
| Möbel/Geräte+Sonstiges |
25,00 |
0,83 |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Gesamt |
|
344,91 |
11,50 |
Natürlich
können die einzelnen Sparten veränderlich
sein je nach Bedarf .
Um das
genauer fest zustellen, sollte man wirklich seine festen
Ausgaben heranziehen und Haushaltsbuch führen, um zu
sehen, was für die einzelnen Sparten ausgegeben wird.
Unter
Möbel/Geräte+Sonstiges habe ich noch die
Dienstleistungen mitgezählt. Unter Freizeit sind
noch Postgebühren ( Briefmarken ), Papier,
Schreibzeug, Umschläge, Zubehör
für PC,
Printmedien, enthalten.
Hierzu
werde ich später mal mehr dazu schreiben, wie ein
menschwürdiges Auskommen aussehen sollte ohne
überzogene
Ansprüche.
Weitere
Linkttipps zu den neueren Regellungen bei Hartz IV
Muster Formulsare etc zum Thema Hausbesuche
http://www.alg-2.info/info_argumente/hausbesuche.pdf/view
Merblatt 22 Fallstricke bei Sozialleistungen (Arbeitslosengeld
II) Was zu beaachten ist Bei Wohnraum im ALG ii
Bezug vom
Mietervereinzu Hamburg
http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-merkblaetter/merk22_merkblatt-hartzIV_sozialhife_arbeitslosengeld%20_unterkunft.htm
58er Regglung Infos
http://www.flegel-g.de/58-ger-regelung.html
Ausführliches zur Eingliederungsvereinbarung
http://www.flegel-g.de/Leistungsrecht.html
Hier sind die SGB Bücher komplett zu finden zum nach
lesen.
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/index.php
Hier gibt es Infos zu Minijobs etc.
http://www.rententips.de/rententips/mijob/index.php
Hier eine super informative Seite mit anhängenden Forum, wo
sehr qualifizierte Auskünfte gegeben werden.
http://www.arbeitslosennetz.de/
http://www.arbeitslosennetz.de/forum/
Berechnungsbeispiele Hartz IV
Einkommensanrechnung mit vielen Beispielen
|
Siehe
auch unter:
Arbeitslosenlinks
Energielinks
nach oben
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